Magic cake – Zauberkuchen mit 3 Schichten

zauberkuchen_magic-cake (1)

Noch ein Zauberkuchen, dieses Mal einer mit 3 Schichten, er wird oft auch Magic custard cake oder auch magischer Pudding-Kuchen genannt. Auf einigen englischsprachigen Blogs kursieren die Rezepte schon seit längerer Zeit. Aus einem Teig bilden sich nach dem Backen drei unterschiedlichen Schichten, während sich bei diesem Zauberkuchen (siehe hier) der Teig beim Backen umdreht.

Ich war neugierig und habe mir dieses kleine Backbüchlein gekauft „Zauberkuchen – 1 Teig = 3 Schichten„, darin enthalten ist dieses Grundrezept (von mir bisschen abgewandelt 😉 )und etwa 30 weitere Rezepte für Zauberkuchen mit 3 Schichten.

Die meisten Rezepte werden in einer runden Backform mit 24 cm Durchmesser gebacken, der Teig ist recht flüssig, deshalb muss die Form unbedingt dicht sein, am besten soll es laut Buch mit einer Silikonform funktionieren. Da ich keine Backform in der passenden Größe hatte, habe ich mir eine einfache Silikonbackform gekauft und damit hat es wunderbar geklappt.

Alternativ kann man auch eine Backform mit Backpapier auslegen.

Ich war erst etwas skeptisch, ob sich wohl aus diesem flüssigen Teig drei Schichten bilden, aber es hat wirklich funktioniert: ganz unten ist eine feste puddingartige Schicht, darüber ist eine hellere weiche Creme und ganz oben ist eine Teigschicht, die an Biskuit erinnert. Alles in allem schmeckt der Kuchen sehr sehr lecker!

Wer gerne Vanillepudding isst, wird diesen Kuchen lieben!

zauberkuchen_magic-cake (2)

Zauberkuchen mit 3 Schichten
Zutaten für eine runde Form mit 24 cm Durchmesser
oder eine quadratische Form von ca. 20 x 20 cm:
  • 4 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • evtl. ¼ TL gemahlene Vanille
  • 1 EL Wasser
  • 125 g zerlassene Butter
  • 110 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Milch
Zubereitung:

Die Backform entweder gut fetten ( ich nehme dazu das Backtrennspray) oder mit Backpapier auslegen.

Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rühraufsatz (Schmetterling) einsetzen, die Eier trennen und Eiweiß in den Mixtopf geben und 4 Min/ Stufe 3,5 steif schlagen, umfüllen. (Ich schlage das Eiweiß mit einem Handrührgrät in einer großen Rührschüssel steif, da sie ja sowieso umgefüllt werden, während die Eigelb schaumig gerührt werden)

Rühraufsatz einsetzen. Eigelb, Wasser, Zucker und Vanillezucker in den Mixtopf geben und 5 Min/ Stufe 3 schaumig rühren.

Die zerlassene Butter, gemahlene Vanille, Mehl und Salz zugeben und etwa 1 Min/ Stufe 2 unterrühren.

Nun die Milch zugeben und nochmal 1 Min/ Stufe 2 verrühren.

Nun den flüssigen Teig in die Rührschüssel zu den steif geschlagenen Eiweiß geben und alles mit einem Schneebesen vermischen. Der Eischnee soll sich dabei nicht komplett auflösen, es sollten noch größere Flocken im Teig erkennbar sein.

Den flüssigen Teig in die gefettete Form gießen, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen 50 Minuten backen.

Der fertige Kuchen ist nun noch weich und beweglich. Den Kuchen in der Form erst bei Zimmertemperatur etwas abkühlen lassen, dann muss er mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank auskühlen. Erst dann ist er so fest, dass man ihn aus der Form nehmen kann.

Mit Puderzucker bestäuben und kalt servieren!

Guten Appetit!

Zubereitung ohne Thermomix:

Die Eier trennen und Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.

Die zerlassene Butter, gemahlene Vanille, Mehl und Salz zugeben und unterrühren.

Nun die Milch zugeben und unterrühren.

Eiweiß steif schlagen und zum Teig geben. Alles mit einem Schneebesen vermischen. Der Eischnee soll sich dabei nicht komplett auflösen, es sollten noch größere Flocken im Teig erkennbar sein.

Den flüssigen Teig in die gefettete Form gießen, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen 50 Minuten backen.

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26 Kommentare

  1. Sabrina sagt:

    Oh der Kuchen sieht wirklich toll aus. Das Rezept werde ich nach backen. Mal sehen ob es unser Kuchen für Weihnachten werden kann.

  2. Nicole sagt:

    Der hört sich ja total interessant an 🙂
    herzlichst
    Nicole von meine Herzküche
    (http://meineherzkueche.blogspot.com)

  3. Jeannette Bolleter sagt:

    Habe den Kuchen gemäss den Rezept nach gebacken, aber leider stimmt die Grösse der Form nicht (24 cm). Er ist nicht entsprechend aufgegangen und es hat keine Mittelschicht gegeben.

    • chilirosen sagt:

      Hallo Jeannette,
      ich habe den Kuchen bereits mehrmals in meiner 24cm Form gebacken, es gab immer 3 Schichten, schade, dass es bei Dir nicht geklappt hat!

  4. […] soll ich sagen?! Der Vanille-Zauberkuchen von Chilirosen hat auf Anhieb geklappt. Und sehr lecker geschmeckt. Vor allem gleich lauwarm, denn ich finde, der […]

  5. Ilona sagt:

    Hallo,
    bin ich froh, das ich diese Seite gefunden habe. Bereite z.Zt. den Limocello zu, den Nutella-Likör habe ich bereits gemacht (für meine Freunde) und als nächstes mache ich den Mon Cheri Likör als Geburtstagsgeschenk für einen lieben Freund.
    Nun zu diesem Kuchen. Verstehe ich es richtig, es wird ein!! Teig zubereitet und wenn der Kuchen fertig ist, habe ich 3 Schichten??

    • chilirosen sagt:

      Hallo Ilona,
      das freut mich, dass dir mein Blog und die Rezepte gefallen.
      Bei diesem Kuchen wird tatsächlich nur ein (recht flüssiger) Teig zubereitet und beim Backen entstehen die drei Schichten von selbst.
      LG Sabine

  6. Renate sagt:

    Hallo Sabine,
    vielen Dank für das interessante Rezept… bin hier wahrscheinlich der „profi“ (Ironie!) … Habe nämlich glatt die Milch vergessen … und mich gewundert, das mein Teig, der bereits in der Form war, nicht besonders flüssig war..??. Habe dann noch flugs die Milch hinzugegeben und untergemischt! Natürlich war mein Eiweiß nicht mehr in „großen“ Stücken anwesend! Und ich dachte schon.. OK, das wars wohl dann mit „gelingen“. Und ich weiß nicht wie… aber zum guten Schluß hat mein Kuchen doch dann glatt auch drei Schichten gezaubert!
    Echt lecker, super einfach und mal was anderes!

    Und ein ganz dickes Kompliment an deine Seite.. sehr ansprechend und gelungen. Hier war ich nicht zum letzten Mal! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️für dich!

    Liebe Grüße, Renate

  7. heike sagt:

    Schade,leider nix geworden, alles rausgelaufen und im Backofen verteilt

  8. Christina sagt:

    Hallo Sabine,
    danke für dieses tolle Rezept! Mein Exemplar sieht leider bei weitem nicht so gelungen aus wie deines, Hut ab!! Es haben sich zwar drei Schichten ausgebildet, jedoch ist mittlere Schicht bei mir ziemlich flüssig geblieben, trotz der Nacht im Kühlschrank… Hast du vielleicht eine Idee, was ich falsch gemacht haben könnte? Backtemperatur und Backzeit habe ich eingehalten.
    LG Christina

    • chilirosen sagt:

      Hallo Christina,
      da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen, bei mir hats immer funktioniert, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal besser 🙂
      LG Sabine

  9. Anni sagt:

    Hallo , das Rezept hört sich echt gut an . Ich hätte nur eine Frage , ist der Rühraufsatz beim thermomix das gleiche wie der Schmetterling?

  10. Annette sagt:

    Hallo! Von Magic Cakes hatte ich in einer Illustrierten gelesen und fand das sehr interessant. Also habe ich ein bisschen nach Rezepten gesucht und bin als großer Vanille-Fan und absoluter Back-Laie (ich habe schon Backmischungen verhunzt…) auf diese Seite gestoßen. Es hat toll geklappt, vielen Dank für das Rezept (ohne Thermo-Mix)!!!!
    Weil meine 24er Springform kein bisschen dicht ist, habe ich sie einfach innen mit einem Bogen Backpapier ausgelegt und den wirklich sehr flüssigen Teig auf das Papier gegossen, das funktioniert super – es ließ sich auch beim Umsetzen auf die Kuchenplatte ganz einfach abziehen.
    Bei anderen Rezepten zu „Magic Cake“ stand, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben sollen, daran habe ich mich gehalten. Und statt normalen Zucker zu kaufen, ein Kilo brauche ich im ganzen Jahr nicht, habe ich ein Pfund feinsten Zucker, der in manchen Rezepten angegeben war, gekauft und den genommen. Gebacken habe ich mit Ober- und Unterhitze, 160 Grad, 50 min.
    Frisch aus dem Kühlschrank, ich hatte ihn als Geburtstagskuchen für meinen Sohn am Vorabend gebacken und über Nacht abkühlen lassen, schmeckte er sehr nach Ei, eine Stunde später und etwas wärmer äußerst lecker nach Vanille. Die drei Schichten waren exakt so wie auf dem Bild. Ich werde das gelungene Experiment ganz sicher noch einmal für die lieben Kollegen wiederholen.
    Viele Grüße
    Annette

    • Sanni sagt:

      ich staune grade über deinen satz daß du ein kilo zucker in einem jahr nicht aufbrauchst. ich kauf jeden monat ein paket 😮 ich koch und back aber auch sehr viel :))

  11. Sanni sagt:

    Hallo
    Ich hab den Kuchen gerade aus dem Ofen geholt und er ist noch immer dünn wie Wasser. Ist das normal? Dickt das noch nach beim Auskühlen? Ich hab mich genau ans Rezept gehalten.

    • Sanni sagt:

      Ich muss gestehen daß ich obigen Text gar nicht gelesen habe, sondern nur die zutaten und die ersten schritte. habe nun grade komplett gelesen und da stehts ja drin daß sich der teig bewegt nach dem backen. sorry fürs schlampige lesen :)) ich harre also der dinge und berichte morgen. nun ist er im kühlschrank. ich bin gespannt.

    • Sanni sagt:

      Leider nix geworden 🙁 Außen wars ok für 1-2 cm Teig aber innen dünn wie Wassee. Sehr schade

      • chilirosen sagt:

        Das ist ja schade, vielleicht hast doch doch was anders gemacht, was vergessen? Bei mir hat es bis jetzt immer geklappt, die mittlere Schicht ist aber auch mal dünner und mal dicker. Bei den meisten anderen scheint es auch zu funktionieren.
        LG Sabine

        • Sanni sagt:

          Nein ganz bestimmt nicht. Genaue Mengen, genau nach Beschreibung.
          Ich versuch das irgendwann nochmal. Muss ja zu schaffen sein :))

  12. Der Yeti sagt:

    Fein! Nach diesem Rezept habe ich gesucht, nachdem ich davon in einer Illustrierten gelesen habe. Einen Versuch werde ich mal wagen, auch wenn es nicht ganz einfach zu sein scheint.

    Bin ich eigentlich der einzige männliche Leser hier?
    🙂

  13. PoisenPain 85 sagt:

    Super Kuchen. Klappt prima und schmeckt toll. Dabei sieht er auch noch schön aus.

  14. Hannelore sagt:

    Hab den Kuchen in einer Auflaufform gebacken. Da ist nichts ausgelaufen. Was mir fehlt ist ein etwas festerer (gebräunter und bissfesterer) Bodenteil. Sollte man evtl. am Ende der Backzeit die Termperatur erhöhen, damit die obere u. untere Schicht nicht so „schlapp“ ist?
    Hannelore

    • chilirosen sagt:

      Hallo Hannelore,
      Ich könnte mir vorstellen, wenn die Auflaufform aus Keramik oder Glas ist, dass man dann die Backzeit eventuell verlängern muss, damit der Boden auch von unten genug Wärme bekommt. Ansonsten ist die untere Schicht ja eine Art Pudding, also nicht gebräunt.
      LG Sabine

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